Ablauf

Der erste Kontakt

Sie können jederzeit mit uns in Kontakt treten. Ob während der Schwangerschaft (der beste Zeitpunkt!) oder auch nach der Geburt. Ob als (werdende) Mutter, (werdender) Vater, Schwester, Freundin, Oma, Opa, … wir sind offen für alle Fragen.

Am Telefon (Kontakt) versuchen wir erste Antworten auf Ihre Fragen zu geben. Wir möchten gerne Ihre Situation kurz besprechen und vereinbaren ein unverbindliches Zusammentreffen bei dem wir Ihren Bedarf klären und das weitere Vorgehen abstimmen.

Krankenkassen zahlen häufig die Kosten für unsere Leistungen.

Es gibt die Möglichkeit, dass Ihre Krankenkasse die Kosten für unsere Leistungen in einem bestimmten zeitlichen Umfang trägt bzw. teilweise bezuschusst. Dafür ist es notwendig, dass Sie einen Antrag auf Haushaltshilfe stellen.

Es ist sinnvoll, wenn Sie sich schon während der Schwangerschaft bei ihrer Krankenkasse erkundigen, ob und wie unsere Leistung, z.B. als Möglichkeit der Haushaltshilfe angeboten wird. Lassen Sie sich hierzu einen Antrag geben, den Sie dann bald einreichen sollten. Wir helfen Ihnen dabei gerne weiter.

Die Rechtsgrundlagen hierfür sind §24 h SGB V und §38 SGB V.

  • 24 h SGB V: Die Versicherte erhält Haushaltshilfe, soweit ihr wegen Schwangerschaft oder Entbindung die Weiterführung des Haushalts nicht möglich und eine andere im Haushalt lebende Person den Haushalt nicht weiterführen kann. § 38 Absatz 4 gilt entsprechend.
  • 38 SGB V: Versicherte erhalten Haushaltshilfe, wenn ihnen wegen Krankenhausbehandlung oder wegen einer Leistung nach § 23 Abs. 2 oder 4, §§ 24, 37, 40 oder § 41 die Weiterführung des Haushalts nicht möglich ist. Voraussetzung ist ferner, dass im Haushalt ein Kind lebt, das bei Beginn der Haushaltshilfe das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder das behindert und auf Hilfe angewiesen ist. Darüber hinaus erhalten Versicherte auch dann Haushaltshilfe, wenn ihnen die Weiterführung des Haushalts wegen schwerer Krankheit oder wegen akuter Verschlimmerung einer Krankheit, insbesondere nach einem Krankenhausaufenthalt, nach einer ambulanten Operation oder nach einer ambulanten Krankenhausbehandlung, nicht möglich ist, längstens jedoch für die Dauer von vier Wochen. Wenn im Haushalt ein Kind lebt, das bei Beginn der Haushaltshilfe das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder das behindert und auf Hilfe angewiesen ist, verlängert sich der Anspruch nach Satz 3 auf längstens 26 Wochen.